Auch ich habe bisher immer die Meinung vertreten, dass die Cryptowährung Bitcoin keinem realen Anwendungsfall dient. Die technische Weiterentwicklung ist seit jeher nicht mehr existent. Aber je volatiler die aktuellen Zeiten sind und je ungewisser die Zukunft scheint, rückt umso mehr in den Fokus, dass sich die Währung Bitcoin kein bisschen verändern wird.
Im Gegenteil sind viele Mechaniken vorhersehbar und mittlerweile existiert bereits ein kleiner Track-Record der ersten Kryptowährung, die bereits das Kommen und Gehen vieler Nachahmer gesehen hat. Bitcoin scheint einem das zu geben, was derzeit viele suchen. Ein kleines bisschen Stabilität, Berechenbarkeit und nicht zuletzt auch Sicherheit vor einem System, das immer öfter in einen schon fast wilden Aktionismus verfallen zu scheint.
Und so hat sich das, was einmal eine eigenständige Währung werden sollte, ohne eigenes Zutun in eine Art Vermögensspeicher entwickelt, wie wir in klassischerweise mit Gold und anderen Wertgegenständen in Verbindung bringen. Damit erfüllt dieses Protokoll für mich eine wesentliche Eigenschaft, um mein Interesse als Investor zu wecken: Es hat einen Nutzen, der für deren Interessenten mit einem Wert beziffert werden kann.
Und auch ich kenne die Diskussion um die Schöpfung, genau wie bei jeder FIAT-Währung auch, jener kryptografischen Schüssel nur zu gut. Und auch wenn aktuell die Basisbelohnung noch Überhang hat, fallen doch die Transaktionsgebühren immer weiter ins Gewicht. ARK Invest-Chefin Cathie Wood bezifferte es vor einiger Zeit mit einem kontroversen Kursziel von 1,5 Millionen pro Bitcoin bis 2030. In gewisser Weise muss ich ihr dabei sogar zustimmen. Legt man den Gegenwert der Basisbelohnung um, so scheint, wenn auch sehr langfristig gesehen, ein Kursziel von 9 Millionen am Horizont. Mehr als genug Rendite für alle zum Partizipieren.
Mit Besten Grüßen, Asuras