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Angenehme Feiertage

Es ist diese Tage für alle offensichtlich, dass wir uns in irgendeiner Form mit der Gesamtsituation überfordert fühlen. Praktisch jeder Aspekt unseres Lebens ist eine Baustelle, aus der wir auch gar nicht so schnell wieder herauskommen werden. Es brennt einfach gesagt überall in Gesellschaft und Wirtschaft und das strahlt auch in unsere eigenen sozialen Kreise ein. Man sieht kaum eine Perspektive, die es zu rechtfertigen scheint, sich mit diesen Problemen überhaupt auseinandersetzen zu wollen.

Gestresst, angespannt, gereizt, überwältigt oder ohnmächtig vor der schieren Herausforderung sind in einer Lage wie dieser ganz normalen Gefühle. Und es ist in Ordnung, es zu empfinden, wir sollten es nicht vor einander verstecken müssen, da wir in diesen Tagen alle so empfinden. In diesen Zeiten höre ich immer gerne das oben verlinkte Lied Breathe von Alexi Murdoch, einfach um einen ruhig-nachdenklichen Moment zu schaffen, um bewusst einmal kurz durchatmen zu können.

Nun naht auch die Weihnachtszeit, das Fest der Familie und Nächstenliebe. In diesem Jahr werde ich mir die Zeit nehmen, um mit meinen Liebsten die gebotene Zeit zu verbringen und etwas Abstand zu den vielen Herausforderungen zu gewinnen. Und ich wünsche euch allen die gleichen Möglichkeiten dazu. Zu einer guten Zeit, unabhängig von Religion und Herkunft.

Dennoch muss uns bewusst werden, dass sich ohne eigenen Antrieb und Zutun nichts an der Lage ändern wird. Und zu sehr musste ich erfahren, wie um einen herum alle am Labern sind, aber im Moment des Handelns schlicht versagen.

Einfach nur das Minimum zu leisten reicht in diesen Tagen nicht mehr aus, denn dies scheint einfach im täglichen Bedarf zu versickert. Dieser Zeit der Umbrüche folgen zwangsläufig immer ein Neubeginn, deren Richtung wir nur jetzt festlegen können. Heute müssen wir einen erheblichen Teil unserer Schöpfungskraft in unser Glück von morgen investieren. Ein Auftakt zur Veränderung ist ein Weg, den jeder für sich gehen muss.

Und ja, es bedeutet zwangsläufig mehr Arbeit und weniger Freizeit oder geschweige denn so etwas wie eine gute Work-Life-Balance. Und ich weiß selber, wie anstrengend es ist, nach der Zeit beim Arbeitgeber für die privaten Projekte wieder aufzuraffen. So geht es uns allen. Aber es ist der zuversichtliche Weg in eine bessere Zukunft. Wenn nicht gar der Einzige.

Mit besten Grüßen, Asuras

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